Dämmsysteme

Außenwand

Die Dämmung von Außenwänden wird von außen auf dem Mauerwerk aufgebracht, mit einem Gewebe-Netz gespachtelt und Putz gegen Witterungseinflüsse geschützt. Diese Dämmsysteme werden auch als "Wärmedämm-Verbund-System (WDVS)" bezeichnet. Je nach Beschaffenheit der Wand gibt es geeignete Dämmstoffe, die zum jeweiligen Mauerwerk und passen.

Verfahren

Folgende Dämmverfahren sind im WDVS möglich:
  • Kleben
  • Dübeln
  • Kleben & Dübeln
Hierfür stehen folgende Materialien zur Verfügung:
  • Mineralwolle
  • Mineralwolle-Komposit
  • Holzfaser
  • Kokosfaser
  • Polystyrol
  • Neopor
  • Polyurethan (PUR/PIR)
  • Resolzharzschaum

Aufbau des WDVS

Von Außen nach Innen:
  • Putz, Putzgewebe gespachtelt, Dämmstoff, Kleber/Dübel, Mauerwerk

Der wesentliche Unterschied zwischen den Materialien ist deren Wärmeleitfähigkeit. Die wird als WLG oder WLS angegeben. Je geringer dieser Wert, desto höher die Dämmleistung. Je höher die Dämmleistung, desto geringer die erforderliche Dicke. Das ist in einigen baulichen Situationen von Bedeutung. Wenn nicht genügend Platz vorhanden ist, oder ein zu geringer Dachüberstand gegeben ist, muss der Aufbau möglichst gering sein.

Hochleistungsdämmstoffe haben eine WLG von 0,16 bis 0,23 und eine bis zu 40% geringere Dicke.

\')