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Schonfrist für Kamin- und Kachelöfen endet 2017

Für viele Kamin- oder Kachelöfen mit zu hohen Staub- und Kohlenmonoxidwerten endet am 31. Dezember 2017 die gesetzliche Schonfrist. Sie dürfen dann nicht mehr weiter betrieben werden. Hier können Sie prüfen, ob Ihr Ofen davon betroffen ist (externe Seite).

Zinserhöhung in KfW-Förderprodukten

  • Altersgerecht Umbauen 159
  • Energieeffizient Bauen 153
  • KfW-Wohneigentumsprogramm 124, 134
  • www.kfw.de/konditionen

Förderung für Brennstoffzellen-Heizgeräte

Um der neuen Technologie in den Markt zu verhelfen, bietet der Staat mit zwei Förderprogrammen Zuschüsse für Brennstoffzellen-Heizgeräte an. Die Programme wenden sich an unterschiedliche Zielgruppen. Die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) informiert darüber, für wen welches der beiden Programme das Richtige ist.

Das KfW-Programm 433, „Energieeffizient Bauen und Sanieren“, fördert private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern mit max. zwei WE sowie von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Bmwi) zahlt einen Festbetrag von 5.700 Euro, den ein Zusatzbetrag von 450 Euro je angefangener 100 Watt elektrische Leistung aufstockt. Dadurch sind Förderbeträge von bis zu 12.450 Euro möglich.

Gewerbetreibende und Eigentümer von Gebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten können den Mini-KWK-Zuschuss des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch nehmen. Das Programm gewährt eine Basisförderung von 1.900 Euro zuzüglich je 300 Euro von einem bis vier Kilowatt elektrisch. Eine Bonusförderung, der Stromeffizienzbonus, entspricht zusätzlich 25 % der Basisförderung, also mindestens 475 Euro.

Die beiden Programme können nicht miteinander kombiniert werden, die Anträge sind vor der Installation zu stellen.

Photovoltaikanlagen immer günstiger

Im Jahr 2014 lag der Preis schlüsselfertiger Aufdachanlagen bis 10 kWp bei durchschnittlich 1.640 Euro pro kWp. „Anfang 2016 sanken die Kosten bereits auf 1.490 Euro, jetzt sind es nur noch rund 1.350 Euro“, berichtet Carsten Tschamber. Damit kostet Strom aus einer Solaranlage für den Hausgebrauch inzwischen 10 bis 12 Cent pro Kilowattstunde. Vor ein bis zwei Jahren waren es noch 11 bis 13 Cent.

Eigenverbrauch und Einspeisevergütung attraktiver

Den geringeren Investitionskosten stehen höhere Einnahmen gegenüber: Der Eigenverbrauch des Solarstroms vom Dach lohnt sich durch den kürzlich wieder gestiegenen Strompreis noch mehr als bisher. Ein Viertel bis die Hälfte der deutschen Haushalte müssen 2017 mehr für den Strom aus dem Netz bezahlen, und zwar, regional unterschiedlich, bis zu 3,5 % oder rund 1 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde. Das macht es noch attraktiver, Solarstrom selbst zu verbrauchen.

Eine zweite Einnahmequelle ist die auf zwanzig Jahre staatlich garantierte Einspeisevergütung für den nicht selbst genutzten Strom. Sie ist seit nunmehr knapp eineinhalb Jahren nicht gesunken, die Anzeichen verdichten sich zudem, dass sie ab 1. Februar 2017 steigen wird. Rund 0,2 bis 0,4 Cent pro Kilowattstunde werden erwartet. Im Januar bleibt die Förderung für neue Hausdachanlagen bis 10 kWp mit 12,30 Cent pro Kilowattstunde stabil."

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